Hell oder dunkel?
Zieh eine Untertasse auf der Fensterbank und eine im dunklen Schrank. Welche Kresse wird höher? Welche grüner?
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Quelle: Kresse wachsen lassen mit Kindern: keimt in wenigen Tagen
Die Mal-App, in der das Papier echt ist. Keine Werbung, keine Konten, keine Daten.
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Experiment mit Pflanzen
Kressesamen keimen in ein, zwei Tagen, solange sie feucht bleiben. Wasser schaltet sie ein, und wenn sie einmal angefangen haben, kann Austrocknen sie umbringen. Nach etwa einer Woche hast du einen kleinen grünen Rasen, den man abschneiden und essen kann.

In Extrem Malen (Extreme Drawing) kannst du auf zwei Arten aussäen:
Chiasamen oder Leinsamen aus dem Sieb im Bereich Küche. Streu sie in Wasser oder auf nasses Papier: Sie trinken, quellen zu ihrem Gel auf und kommen dann als Kresse hoch, nachdem sie etwa einen Tag feucht geblieben sind.
Samen im Bereich Garten (im ganzen Werkzeugkasten), mit Kresse, Grassamen und Moos. Kresse kommt am schnellsten.
Samen zählen die Zeit nur, solange sie feucht sind: auf nassem Papier, in einer Pfütze, im Matsch oder im Gel. Auf trockenem Papier warten sie einfach. Die Uhr im Spiel läuft etwa eine Stunde pro echter Minute, und 3 Tage warten im Bereich Zeit springt vor, damit du den Rasen siehst.
Trockenzeiten zählen. Während du spielst, wartet ein Samen, der zu trinken angefangen hat und dann austrocknet, auf das nächste Gießen. Über einen Zeitsprung hinweg stirbt aber ein Samen, der einen Tag trocken liegt, und Keimlinge, die austrocknen, werden gelb und knicken um (gießt du sie bald, richten sie sich wieder auf). Hitze über 60 °C oder der Ofen töten Samen, und geschroteter Leinsamen keimt gar nicht.
Probier das: Säe die Hälfte deiner Samen auf nasses Papier und die andere Hälfte auf trockenes, dann tippe auf „3 Tage warten“.

Du brauchst
Kressesamen (oder Chiasamen), als Lebensmittel oder Keimsaat verkauft
Küchenpapier, Watte oder einen sauberen Schwamm
Eine Untertasse, eine saubere halbe Eierschale oder einen Joghurtbecher
Wasser und, wenn vorhanden, eine Sprühflasche
Filzstifte, um ein Gesicht auf die Eierschale oder den Becher zu malen
Eine Schere (für einen Erwachsenen)
Zu Ostern sind Eierköpfe mit Kressehaaren in Kita und Grundschule ein Klassiker: Genau das ist dieses Experiment.
Falte Küchenpapier in die Untertasse (oder drück Watte in die Eierschale). Mach es nass, bis es durchtränkt ist, und gieß das überschüssige Wasser ab.
Für einen Kressekopf malst du ein Gesicht auf die Eierschale oder den Becher. Die Kresse werden seine Haare.
Streu die Samen dünn auf das feuchte Bett. Nicht zudecken: Kresse keimt obendrauf.
Leg ein paar Samen auf trockenes Küchenpapier in eine zweite Untertasse. Das ist dein Test: Wachsen sie?
Stell beide auf eine helle Fensterbank. Sprüh oder träufel ein- bis zweimal am Tag etwas Wasser auf die feuchte: feucht, nie trocken, nie eine Pfütze.
Nach ein, zwei Tagen siehst du winzige weiße Wurzeln mit flauschigen Wurzelhaaren, dann blasse Stängel, dann zwei grüne Keimblätter.
Nach etwa einer Woche, wenn die Kresse ein paar Zentimeter hoch ist, schneidet ein Erwachsener sie mit der Schere ab. Probier sie auf einem Butterbrot oder Eierbrot.

Für Kinder: Ein Samen ist eine winzige Babypflanze mit Pausenbrot. Wenn Wasser einzieht, quillt der Samen auf, und die Babypflanze wacht auf. Sie schiebt eine Wurzel zum Trinken heraus und einen Spross, der zum Licht will, und isst ihr Pausenbrot, bis ihre grünen Blätter aus Sonnenlicht selbst Nahrung machen können.
Für Erwachsene: Die Keimung beginnt mit der Quellung: Der trockene Samen nimmt Wasser auf, schwillt an und fährt seinen Stoffwechsel wieder hoch, mit den Nährstoffen, die im Samen gespeichert sind. Er braucht Wasser, Sauerstoff und eine passende Temperatur. Licht braucht er zum Keimen nicht, wohl aber für grüne Blätter: Kresse im Dunkeln wird lang, dünn und blass (Vergeilung). Hat ein Samen einmal zu keimen begonnen, verträgt er Austrocknen viel schlechter, deshalb kann eine Trockenphase nach dem Aussäen ihn töten. Die Samenschalen von Chia und Leinsamen bilden Schleimstoffe, das Gel, das man sieht, wenn sie nass sind.
Das Spiel bildet Wasser und Wärme nach, aber kein Licht. Den Test mit dem dunklen Schrank macht ihr also in echt.
Kresse ist ein Klassiker im Sachunterricht und passt zur naturwissenschaftlichen Perspektive des Perspektivrahmens (GDSU), beim Thema Pflanzen: Was braucht ein Samen zum Keimen, was eine Pflanze zum Wachsen? Nutzt die App am Whiteboard für die Wasser-Hälfte des Versuchs (nasses gegen trockenes Papier, mit „3 Tage warten“) und echte Untertassen für hell gegen dunkel.
Wurzeln zeigen sich nach ein, zwei Tagen, grüne Blätter nach drei, vier Tagen. Nach etwa einer Woche kann man sie abschneiden.
Keimen kann sie ohne Licht, aber grün wird sie nur mit Licht. Im dunklen Schrank wächst sie lang, dünn und gelblich.
Ja. Watte, Küchenpapier, ein Schwamm oder Erde klappen alle, solange sie feucht bleiben.
Meistens ist sie ausgetrocknet. Samen, die zu keimen begonnen haben und dann einen Tag trocken liegen, erholen sich oft nicht mehr. Halte das Bett also jeden Tag feucht.
In den ersten Tagen sind es meist Wurzelhaare, die der Wurzel beim Trinken helfen. Schimmel sieht aus wie flauschiges Spinnweb auf den Samen selbst und riecht muffig.