Extrem Malen

Bildschirmzeit für Kinder, die in der echten Küche endet

Für Eltern

Erst auf dem Bildschirm, dann in echt

Extrem Malen (Extreme Drawing) ist so gebaut, dass es vom Bildschirm wegführt. Ihr Kind probiert in der App magische Milch, Rotkohlsaft oder einen Backpulver-Vulkan aus, und zu jedem Experiment steht auf dieser Website eine echte Version, die Sie gemeinsam in der Küche machen können, meist mit Dingen, die Sie schon im Haus haben.

  • Ohne Werbung
  • Keine Benachrichtigungen
  • Jedes Experiment auch in echt
Gemalte Illustration in zwei Hälften: Ein Mädchen macht magische Milch auf einem Tablet, und dasselbe Mädchen macht es echt mit einer Schale Milch, während die Hand eines Erwachsenen hilft.

Was wir Ihnen sagen können und was nicht

Wir machen eine Mal-App. Wie viele Minuten am Tag für Ihr Kind richtig sind, sollten deshalb nicht wir entscheiden; das hängt von Ihrem Kind, Ihrer Familie und dem Tag ab. Wir versprechen auch nicht, dass eine App Kinder klüger macht.

Was wir sagen können: womit die Zeit verbracht wird. In Extrem Malen schaut ein Kind nicht zu und sammelt nichts. Es macht selbst etwas und verändert es: Es malt und sieht dann, was passiert, wenn das Papier nass wird, wenn es in den Ofen kommt, wenn Spülmittel die Milch berührt. Selber machen statt nur gucken. Und auf die Frage „Passiert das in echt auch?“ gibt es eine Antwort, die man am Küchentisch ausprobieren kann.

Ein Nachmittag, von Anfang bis Ende

So läuft es mit der magischen Milch. Dasselbe Muster passt zu fast jedem Experiment auf dieser Website.

Sie brauchen Milch, Lebensmittelfarbe, Spülmittel und einen Teller: etwa zehn Minuten auf dem Bildschirm und eine Viertelstunde in echt.

  1. Erst spielen

    Im Bereich Experimente Milch eingießen, Lebensmittelfarbe hineintropfen und mit Spülmittel antippen. Die Farben flitzen vor dem Spülmittel davon und wirbeln weiter.

  2. Fragen, was in echt passiert

    Macht ein echter Teller Milch dasselbe? Und Wasser statt Milch? Lassen Sie Ihr Kind laut raten, bevor irgendetwas eingegossen wird.

  3. In der Küche ausprobieren

    Tablet weg, und auf einem echten Teller ausprobieren, mit Ihnen in der Nähe. Das Wasser gleich mit.

  4. Vergleichen

    Was war wie im Spiel? Was war anders? Kinder freuen sich oft riesig, wenn die echte Version sie überrascht.

  5. Herausfinden, warum

    Jede Experiment-Seite hat eine kurze Erklärung für Kinder und eine ausführlichere für Sie.

Gemalte Illustration: Ein Elternteil und ein Kind sitzen am Küchentisch und schauen auf ein buntes Bild auf einem Tablet, daneben eine Tasse Tee, Wachsmalstifte und ein Bild mit Ketchup-Zickzack.

Offizielle Empfehlungen, die sich lohnen

Stellen, denen wir bei Fragen zur Bildschirmzeit vertrauen:

  • Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, früher BZgA) rät: unter 3 Jahren keine Bildschirmmedien, von 3 bis 6 Jahren höchstens 30 Minuten am Tag, für Grundschulkinder höchstens etwa eine Stunde, und keine Bildschirme beim Essen und in der Stunde vor dem Schlafengehen. Die Elternseite des Instituts ist kindergesundheit-info.de.

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Kinder von 3 und 4 Jahren höchstens eine Stunde Bildschirmzeit im Sitzen pro Tag, weniger ist besser.

  • SCHAU HIN!, der Medienratgeber für Familien, hilft dabei, gemeinsam Regeln für die Familie zu finden. In Österreich bietet saferinternet.at Ähnliches, in der Schweiz die Plattform Jugend und Medien.

Alle raten, Medien gemeinsam mit dem Kind zu nutzen und über das Gesehene zu sprechen. Genau dafür ist der Schritt „in echt ausprobieren“ da.

Was die App mit Absicht weglässt

Keine Benachrichtigungen

Sie ruft Ihr Kind nie mit Erinnerungen oder Nachrichten zurück.

Keine Werbung, keine Videos

Nichts startet von selbst, und nichts schickt Ihr Kind woandershin.

Keine Serien, keine Punkte

Nichts muss man durchhalten, nichts verliert man beim Aufhören. Es ist Papier.

Wie viel Bildschirmzeit ist für ein 5-jähriges Kind in Ordnung?

Da verweisen wir lieber auf die Fachleute, statt zu raten: Das BIÖG nennt für 3- bis 6-Jährige höchstens 30 Minuten am Tag, die WHO für 3- und 4-Jährige höchstens eine Stunde. Die Links stehen auf dieser Seite.

Ist Malen auf dem Tablet so gut wie Malen auf Papier?

Es ist etwas anderes. Die App zeigt, was echtes Papier tut (Farbe verläuft, nasses Papier wellt sich), und unsere Seiten zu Maltechniken zeigen jeweils die echte Version. So können Sie beides machen.

Hat Extrem Malen ein Zeitlimit für Kinder?

Nicht eingebaut. Nutzen Sie die Einstellungen Ihres Geräts (Bildschirmzeit bei Apple, Family Link unter Android); die gelten für alle Apps auf einmal.

Braucht man für die echten Experimente besonderes Material?

Meistens reicht der Küchenschrank: Milch, Essig, Natron oder Backpulver, Lebensmittelfarbe, Salz, eine Zitrone. Jede Seite listet auf, was Sie brauchen, und sagt, wo ein Erwachsener helfen muss.

Suchen Sie das Experiment für heute Abend aus

Gemeinsam im Browser ausprobieren, dann ab in die Küche.