Herbstbäume
Rot und Orange nass in nass für das Laub, und wenn alles trocken ist, braune Äste darübermalen.
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Quelle: Aquarell für Kinder: Nass-in-Nass-Technik und Salz
Die Mal-App, in der das Papier echt ist. Keine Werbung, keine Konten, keine Daten.
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Maltechnik
Wasserfarbe ist Farbe, die mit dem Wasser reist. Auf nassem Papier breitet sie sich aus und verläuft von selbst; auf trockenem Papier behält sie eine scharfe Kante. Beim Trocknen sammelt sich die Farbe am Rand, Wassertropfen schieben sie zu Blumenkohl-Rändern, und Salz hinterlässt kleine Sterne.

Ein Übungsblatt mit vier Tricks: ein weicher Nass-in-Nass-Himmel, scharfe Formen auf trockenem Papier, Salzsterne und ein, zwei Blumenkohl-Ränder. Danach wissen Kinder, was das Wasser tun wird, und können es mit Absicht einsetzen. Dafür reicht der ganz normale Deckfarbkasten aus der Grundschule: gut mit Wasser verdünnt, verhält er sich wie Aquarellfarbe.
In Extrem Malen (Extreme Drawing) liegt die Wasserfarbe kostenlos in neun Farben auf der Malleiste. Das Papier darunter ist in Zellen von einem halben Millimeter simuliert, jede mit eigenen Fasern und eigener Nässe, deshalb verhält es sich wie echtes Papier:
Jeder Strich macht das Papier nass. Farbe breitet sich in nasse Stellen aus, mit ausgefransten, faserförmigen Rändern, und trocknet mit dunklerem Rand und einem schwachen gelbbraunen Wasserrand.
Nass-in-Nass und Nass-auf-Trocken. Mal in eine Fläche, die noch nass ist, und die Farben laufen ineinander; auf trockenem Papier bekommst du scharfe Kanten.
Blumenkohl-Ränder. Wasser → Tropfen (Badezimmer) auf einer trocknenden Fläche schieben die Farbe zu einem krausen „Blumenkohl“ mit dunklem Rand.
Salz. Sieb → Salz (Küche) auf nasser Farbe hinterlässt helle Sterne.
Abtupfen. Drück das Küchenpapier (Badezimmer) auf eine nasse Fläche: Es hebt die Farbe im gesteppten Muster des Tuchs ab.
Lasieren. Dieselbe Farbe noch einmal wird nicht matschig; eine andere Farbe darüber mischt sich.
Das Papier selbst. Nasses Papier wellt sich beim Trocknen und wird nie ganz glatt. Ins Gefrierfach legen lässt in nasser Farbe gefiederte Eisblumen wachsen, und an der Staffelei läuft durchnässtes Papier und tropft unten ab.
Alles in dieser Liste ist kostenlos.

Rot und Orange nass in nass für das Laub, und wenn alles trocken ist, braune Äste darübermalen.
Eine blaue Nass-in-Nass-Fläche mit Salz bestreut: Die Sterne sehen aus wie fallender Schnee.
Dunkelblau und Lila nass in nass ineinanderlaufen lassen, Salz für die Sterne und darunter ein versteckter Planet aus weißem Wachsmalstift.
Mach einen Papierstreifen nass und tupf die Regenbogenfarben nebeneinander hinein. Wo mischen sie sich?
Blumenkohl-Ränder, Wasserränder und Salzsterne folgen jedes Mal derselben Physik, und Rückgängig ist ein Tipp. Du kannst ein nasses Bild für Eisblumen einfrieren oder es an die Staffelei stellen und zusehen, wie es tropft. Alles hier ist kostenlos.
Das Papier ist wichtiger als die Farbe: Auf dünnem Druckerpapier schlägt die Farbe durch, und das Blatt wellt sich. Echte Pigmente können granulieren, sich also gesprenkelt in die Körnung des Papiers setzen – das zeigt die App nicht.

Nasses Papier ist wie ein Schwamm: Die Farbe reist überall hin, wo das Wasser hingeht. Wenn eine nasse Stelle trocknet, verschwindet das Wasser am Rand zuletzt und trägt Farbe dorthin, deshalb wird der Rand dunkler.
Für Erwachsene. Die Kapillarwirkung zieht Wasser und Pigment an den Papierfasern entlang, deshalb sind nasse Ränder ausgefranst statt rund. Beim Trocknen verdunstet am Rand einer Fläche am meisten, also strömt Wasser nach außen nach und nimmt Pigment mit: der Kaffeefleck-Effekt (Kaffeering-Effekt), der die Ränder dunkler macht. Ein Tropfen in eine halb trockene Fläche fließt in die feuchtere Farbe hinaus und schiebt Pigment zu einem Blumenkohl mit hartem Rand. Salz ist hygroskopisch und zieht Wasser zu jedem Korn, sodass die Farbe drumherum sternförmig wird. Fasern quellen im Nassen auf und schrumpfen beim Trocknen ungleichmäßig, deshalb wellt sich das Blatt.
Für Lehrkräfte
Aquarell passt in den Kunstunterricht (Maltechniken mit verschiedenen Materialien) und in den Sachunterricht zum Thema Wasser: Wie saugfähig sind Stoffe, und was passiert beim Verdunsten? Das Experiment zur Papierchromatografie zeigt dasselbe wandernde Wasser, das eine Farbe in ihre Bestandteile zerlegt.
Aquarellpapier oder schweres Zeichenpapier, etwa 200 g/m² oder mehr. Druckerpapier wellt sich und reißt, wenn es nass wird.
Man malt auf Papier, das schon nass ist, sodass die Farben sich ausbreiten und mit weichen Kanten ineinanderlaufen. Nass-auf-Trocken, also auf trockenem Papier, gibt scharfe Kanten.
Beim Trocknen fließt Wasser zum Rand, wo es am schnellsten verdunstet, und nimmt Farbe mit. Das nennt man Kaffeefleck-Effekt.
Ja. Deckfarben decken dick aufgetragen, aber mit viel Wasser verdünnt laufen sie nass in nass ineinander wie Aquarellfarben. Für die Tricks auf dieser Seite reicht das gut.
Ab etwa 3 oder 4 mit einem dicken Pinsel und wenigen Farben. Ältere Kinder haben Spaß daran, Nass-in-Nass, Blumenkohl-Ränder und Salz gezielt zu steuern.