Ostereier
Schneid vor dem Drucken Eiformen aus Karton aus – für eine Reihe marmorierter Ostereier am Fenster oder am Osterstrauß.
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Quelle: Marmorieren mit Rasierschaum: so geht’s mit Kindern
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Marmorierte Blätter mit weichen Adern und Farbwirbeln, schön für Karten, Lesezeichen, Geschenkanhänger oder den Umschlag eines Hefts. Eine Wanne Schaum reicht für zwei oder drei Abzüge. Und weil Rasierschaum auch zum Matschen so beliebt ist, hat man nebenbei noch eine Sinneserfahrung für die ganz Kleinen.
So marmorierst du in Extrem Malen (Extreme Drawing):
Experimente → Rasierschaum. Ziehen, und es kommt ein dickes weißes Bett aus festem Schaum: derselbe Schaum wie Seifenschaum, nur steifer aufgeschlagen. Er bleibt stehen und fällt nur langsam zusammen.
Experimente → Lebensmittelfarbe (Rot, Blau, Grün oder Gelb). Tropf ein paar Tropfen auf den Schaum. Sie bleiben als Farbkleckse genau da liegen, wo sie landen, statt zu verlaufen wie in einer Pfütze.
Basteln → Pieksen → Zahnstocher oder Holzspieß (im ganzen Werkzeugkasten). Zieh ihn durch die Kleckse: Die Farbe wird zu Schlieren und Adern ausgezogen, und der Schaum schließt sich hinter dem Stäbchen. Die Farben bleiben getrennt und werden nicht zu Matsch.
Andrücken und abziehen. Halt die Hand ein paar Sekunden still auf den Schaum, damit die Farbe ins Papier gedrückt wird, und zieh dann den Schaber (Werkzeug) darüber. Der Schaum sammelt sich auf der Klinge, und der marmorierte Abdruck bleibt auf dem Papier.
Probier auch: einen Sticker unter dem Schaum (im ganzen Werkzeugkasten). Der Schaum liegt auf dem Sticker, also kommt seine Farbe nie bis aufs Papier darunter.

Schneid vor dem Drucken Eiformen aus Karton aus – für eine Reihe marmorierter Ostereier am Fenster oder am Osterstrauß.
Schaumdrucke in Rot, Orange und Gelb, nach dem Trocknen in Blattform ausgeschnitten.
Ein ganzes Blatt bedrucken und dann zerschneiden: Jedes Stück hat ein anderes Muster.
Nimm nur Blau, an manchen Stellen viel, an anderen wenig. So kommen die Adern noch besser heraus.
Das Papier liegt schon unter dem Schaum: Du drückst mit der Hand an und ziehst den Schaum vom Blatt ab. Farbe wird nur verschoben, nie neu gemacht oder verloren – was das Papier bekommt, verliert der Schaum. Rasierschaum, Lebensmittelfarbe, Hand und Schaber sind kostenlos; der Zahnstocher ist im ganzen Werkzeugkasten.
Du legst das Papier oben auf den Schaum und hebst es wieder ab. Aus einer Wanne druckst du zwei oder drei Blätter, jedes blasser als das davor, und der übrige Schaum ist herrlich zum Matschen (danach Hände waschen).

Schaum besteht aus Millionen winziger Bläschen. Zusammen sind sie fest genug, einen Farbtropfen festzuhalten, also bleibt er genau da, wo du ihn hingesetzt hast, bis ein Stäbchen ihn mitzieht.
Für Erwachsene. Rasierschaum ist Gas, eingeschlossen in dünnen Filmen aus Seifenwasser. Er verhält sich wie ein weicher Feststoff mit einer Fließgrenze: Er behält seine Form – und einen Farbtropfen an seinem Platz –, bis er geschert wird. Ein Zahnstocher schert eine schmale Bahn und zieht jeden Klecks zu einer dünnen Schliere aus, ganz ähnlich wie Marmorierer es mit einem Stichel machen. Der Farbstoff sitzt im Wasser der Bläschenwände; wo das Papier sie berührt, saugt es Farbe aus der obersten Schicht auf, und der Schaum lässt sich abziehen, weil er nie eingezogen ist. Zum Vergleich die magische Milch: Dort bringt die Seife die Farbe von allein in Bewegung.
Für Lehrkräfte
Marmorieren mit Rasierschaum passt in den Kunstunterricht (Drucken und Muster) und in ein Gespräch im Sachunterricht über fest, flüssig und Dinge dazwischen wie Schaum. In der Kita ist es eine schöne Matschaktion mit Ergebnis. Kombiniert es mit der magischen Milch, um Farbe, die stillhält, mit Farbe zu vergleichen, die davonrast.
Einfacher weißer Rasierschaum, der schon als Schaum aus der Dose kommt. Gel wird erst beim Reiben zu Schaum und lässt sich schwer gleichmäßig verteilen. Schaum für empfindliche Haut ist am schonendsten für die Hände.
Flüssige Aquarellfarbe klappt gut. Dicke Farbe bleibt in Klümpchen oben liegen und zieht nicht so leicht ins Papier ein.
Zu viel Verwirbeln mischt alle Farben zu einer. Zieh das Stäbchen nur ein paarmal hindurch und nimm Farben, die gut zusammenpassen, zum Beispiel Blau und Gelb.
Nein: Sie zieht ins Papier ein und bleibt, wenn der Schaum abgezogen wird. Lass die Blätter flach trocknen, bevor du sie stapelst.
Bei beiden schwimmt Farbe auf etwas Weißem, aber auf der Milch lässt die Seife die Farbe von allein davonrasen. Im Schaum bleibt die Farbe liegen, bis du sie bewegst.